Meine Ur-Großmutter mütterlicher Linie  [Kekule-Nr. 23 in der Ahnenliste]

Helene Willnecker, verh. Gehrmann (1895–1965)

in Rheinhausen-Hochemmerich

Geboren am 5. November 1895 in Wehrden a. d. Saar – gestorben am 2. September 1965 in Essen.


Durch den Bergbau und die Stahlindustrie entwickelte die Rhein-Ruhr-Region im 19. und frühen 20. Jahrhundert eine enorme Anziehungskraft, die unzähligen Menschen aus ganz unterschiedlichen Gegenden des deutschen Reichs Anreiz für Arbeit und eine neue Heimat bot. Diese enorme Zuwanderung führte zu einer sozialen Vielfalt, in der über Jahrhunderte gewachsene Strukturen aufbrachen und sich Menschen begegneten, deren familiäre Ursprünge oft viele hundert Kilometer voneinander entfernt lagen. Diese Begegnungen führten auch zu einer kulturellen, sozialen und religiösen Offenheit, die einige Jahrzehnte zuvor noch undenkbar gewesen wäre.

Meine Urgroßeltern mütterlicherseits – Helene Willnecker und Emil Gehrmann – gehörten zu jenen Menschen, die auf diese Weise zueinander fanden und in diesem Falle die konfessionelle Grenze zwischen evangelisch und katholisch zu überwinden hatten.

Meine Urgroßmutter Helene Willnecker in jungen Jahren
Meine Urgroßmutter Helene Willnecker in jungen Jahren

Meine Urgroßmutter Helene Willnecker stammte aus dem Saargebiet, das zwar seit 1815 zu Preußen gehörte, aber von jeher eine enge Anbindung an Frankreich hatte, also schon von daher kulturell von mehreren Seiten beeinflusst war. In den 1880er Jahren erlebten Bergbau und Hüttenwesen u. a. durch die aufstrebende Völklinger Eisenhütte der Gebr. Röchling einen enormen Aufschwung. Auch mein Ur-Ur-Großvater, der 1862 in Koblenz geborene Anton Willnecker, kam Anfang der 1880er Jahre auf diesem Wege hierher. Als Gruben- und Hüttenschreiner bot sich ihm in Völklingen ein attraktives Arbeitsfeld, u. a. für die Grube Hostenbach und auch für die Völklinger Hütte. Er wohnte in Wehrden a. d. Saar (seit 1937 ein Stadtteil von Völklingen) und hatte am 2. März 1889 in der zugehörigen Pfarrkirche St. Eligius in Völklingen die sieben Jahre jüngere Anna Maria Simon, Tochter des Hüttenschmieds Peter Simon aus Bierfeld bei Trier, geheiratet.

Helene war das vierte von insgesamt acht Kindern der Eheleute Anton und Anna Maria Willnecker. Sie erblickte am 5. November 1895 in Wehrden das Licht der Welt und wurde fünf Tage später, am 10. November 1895, in der Pfarrkirche St. Eligius getauft. Taufpaten waren ihr Onkel Peter Simon und ihre Tante Helene Herzhauser (geb. Simon). Helenes ältere Geschwister Josef, Katharina und Wilhelm waren genauso wie ihre drei jüngeren Geschwister Anton, Georg und Lorenz in Wehrden geboren (wobei Wilhelms Geburt in Saarwellingen verzeichnet ist). Nur die jüngste Schwester Margarethe wurde 1908 bereits in Hochemmerich am Rhein geboren. D. h. in der Zeit zwischen der Geburt der beiden jüngsten Geschwistern Lorenz (*13.06.1903) und Margarethe (*10.04.1908) muss die Familie nach Hochemmerich gezogen sein – vermutlich um 1904, denn im Adressbuch für Völklingen 1905/06 ist der Name Willnecker bereits nicht mehr verzeichnet.

Helene war also rund neun Jahre alt, als die Familie aus dem Saargebiet an den Niederrhein zog. Die Willneckers wohnten in Hochemmerich in den ersten Jahren in der Bahnhofstraße (heute Friedrich-Ebert-Straße) Nr. 35 – dort stand ihnen (einer späteren Vermietungsanzeige zufolge) eine Wohnung mit drei Räumen nebst Stall und Garten zur Verfügung, die von einer Familie Engelskirchen vermietet wurde. Die Wohnung befand sich in unmittelbarer Nähe zu der im März 1906 eingeweihten katholischen Notkirche. Als um die Jahrhundertwende durch die Krupp-Werke immer mehr katholische Christen in das seit der Reformation evangelisch geprägte Hochemmerich zogen, kam es 1906 zur Gründung der ersten katholischen Kirchengemeinde vor Ort seit der Reformation, zunächst als Pfarrrektorat, seit 1909 als selbständige Pfarrei. Am 19. Dezember 1915 wurde die imposante neobarocke Pfarrkirche St. Peter eingeweiht, die mit ihrem Namen an das vorreformatorische Petrus-Patrozinium der heute evangelischen Christuskirche anknüpft. Die St.-Peter-Kirche war in den folgenden Jahren und Jahrzehnten auch kirchliche Heimat der Familie Willnecker, so auch bei Taufen, Erstkommunionfeiern, Firmung, Hochzeiten und Requien.

Helene Willnecker (rechts) mit ihren beiden Schwestern Gretchen (Mitte) und Kätha (links)
Helene Willnecker (rechts) mit ihren beiden Schwestern Gretchen (Mitte) und Kätha (links)

Ob die Familie Willnecker dabei war, als die Erstkommunionfeier in der Notkirche am Weißen Sonntag 1907 fast in einer Katastrophe geendet hätte? Es könnte die Erstkommunionfeier von Helenes jüngerem Bruder Anton gewesen sein. Zahlreiche Zeitungen berichteten darüber: »In der Notkirche der katholischen Gemeinde in Hochemmerich wurden 47 Kinder zur ersten Kommunion geführt. Leider wäre die Feier beinahe durch einen Unfall jäh gestört worden. Als in dem starken Gedränge ein kleines Mädchen der Kerze eines Meßdieners zu nahe kam, fing der Schleier des Kindes Feuer. Eine große Panik entstand. Die Eltern drängten schreiend zu ihren Kindern, während andere in entgegengesetzter Richtung dem Ausgang zustrebten. Das Feuer konnte bald gelöscht werden und der Geistliche beruhigte die Kirchenbesucher von der Kanzel aus.«

Seit Ostern 1902 besuchte Helene die Volksschule, zunächst noch in der alten Heimat in Wehrden, und dann in der 1904 eröffneten kath. Volksschule an der Krefelder Straße in Hochemmerich, also nur wenige Schritte von ihrem Zuhause entfernt. Nach (wie damals üblich) acht Jahren schloss sie ihre Volksschulzeit 1910 mit sehr guten Noten ab.

In den Jahren nach ihrem Schulabschluss scheint Helene Willnecker (mit der ganzen Familie?) auf die gegenüberliegende Rheinseite nach Hochfeld umgezogen zu sein. Um das Jahr 1915 herum wohnte sie hier in der Hüttenstraße 27 – die heute nicht mehr existierende Hüttenstraße verlief über eine weite Strecke parallel zur Wörthstraße, unmittelbar im Hafenbereich am Rhein, direkt am Anleger der Werthauser Fähre. Die Fähre war damals noch die einzige Verbindung zwischen den beiden Rheinseiten – rund 1000 Menschen und 250 Fuhrwerke setzten hier täglich von einer Rheinseite auf die andere über. Erst 1936 wurde neben der Duisburg-Hochfelder Eisenbahnbrücke die Admiral-Graf-Spee Brücke zur Rheinüberquerung fertiggestellt.

Helene Willnecker arbeitete in dieser Zeit in der Kruppschen Konsumanstalt, wo sie ihre kaufmännische Lehre absolvierte. Die Konsumanstalt in Hochfeld war eine der ersten Verkaufsstellen gewesen, die Alfred Krupp Ende des 19. Jahrhunderts im Rahmen seines Wohlfahrtsprogramms für die Werksangehörigen eingerichtet hatte, um ihnen hier ein vergünstigtes Angebot an Waren des täglichen Bedarfs anzubieten.

Kätha und Lenchen mit »Hausfreund« Emil (Foto 1915)
Kätha und Lenchen mit »Hausfreund« Emil (Foto 1915)

In den frühen 1910er Jahren lernte Helene Willnecker den Elektriker Emil Gehrmann kennen, der 1909 aus dem niedersächsischen Peine nach Hochemmerich gekommen war und auf der Friedrich-Alfred-Hütte der Firma Krupp arbeitete. Dass die beiden einander zugeneigt waren, scheint recht schnell klar gewesen zu sein. Ein Problem aber war: Sie war katholisch, er evangelisch. Bezeichnenderweise schreibt Helene über ›ihren‹ Emil 1915 in einem Brief an ihren Bruder Wilhelm: »der junge Mann ist unser Hausfreund«, setzt allerdings in Klammern hinzu: »mein Bräutigam«. An eine Heirat war aber zunächst so oder so nicht zu denken, denn Emil war Ende August 1915 zum Militärdienst eingezogen worden und musste in den folgenden Jahren zunächst in Weißrussland und dann ab 1917 an der deutschen Westfront in Frankreich und Belgien seinen Kriegsdienst leisten.

Aber auch als Emil nach Kriegsende im Spätsommer 1918 nach Rheinhausen zurückkehrte, kam eine Hochzeit der beiden zunächst nicht infrage. Als Evangelischer durfte er das Haus nicht betreten, sondern musste immer auf der Straße warten, bis ›seine‹ Lenchen zu ihm rauskam. Am strengsten sahen das Helenes ältere Geschwister Josef und Katharina (Kätha).

Ein schwerer Schlag für die Familie war der Unfalltod des Vaters Anton Willnecker im Frühjahr 1919. Wie schon damals in Wehrden, so arbeitete er auch in Hochemmerich als Grubenschreiner. Beim Ausschreinern einer Grube auf der Zeche Diergardt in Hochemmerich wurde er durch eine Wettertür erschlagen und verstarb noch auf der Verbandsstation der Bergwerksgesellschaft Diergardt am 11. März 1919. Er erreichte das Alter von 57 Jahren, seine Tochter Helene war zu diesem Zeitpunkt 23 Jahre alt. Emil Gehrmann wird ›seiner‹ Helene hier aus eigener Erfahrung Trost zugesprochen haben, denn auch er hatte seinen Vater früh verloren, als er erst sieben Jahre alt war.

Doppelhochzeit von Katharina Willnecker mit Peter Kuller (Ehepaar links) und Helene Willnecker mit Emil Gehrmann (Ehepaar rechts) im Juli 1920
Doppelhochzeit von Katharina Willnecker mit Peter Kuller (Ehepaar links) und Helene Willnecker mit Emil Gehrmann (Ehepaar rechts) im Juli 1920

Reich an freudigen Ereignissen war dann das folgende Jahr 1920: Ausgerechnet Helenes ältere Schwester Katharina, die ihre Liaison mit dem evangelischen Emil Gehrmann so kritisch sah, wurde schwanger von ihrem gerade erst aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrten Verlobten Peter Kuller, mit dem sie noch gar nicht verheiratet war. Also musste schnell geheiratet werden – und plötzlich stand aus ihrer Sicht auch einer Heirat von Helene und Emil nichts mehr im Wege. Und so feierten die Schwestern Katharina und Helene im Juli 1920 Doppelhochzeit, am 22. Juli standesamtlich und am 24. Juli kirchlich in der gerade erst viereinhalb Jahre alten St.-Peter-Kirche Hochemmerich. Die kirchliche Trauung leitete Pfarrer Hugo Deitermann, der erst wenige Monate zuvor die Pfarrstelle in Hochemmerich übernommen hatte; Trauzeugen für beide Paare waren Helenes ältester Bruder Josef Willnecker und Wilhelm Kuller, der Vater von Katharina Willneckers Bräutigam Peter Kuller. Ein Blick in die Kirchenbücher von St. Peter verrät übrigens, dass eine gemischt-konfessionelle Ehe zu dieser Zeit gar nichts Ungewöhnliches mehr war: Allein unter den 44 Hochzeiten, die bis dahin seit Anfang des Jahres in St. Peter stattgefunden hatten, waren 16 gemischt-konfessionelle Ehen – kein Wunder in einem Ort, wo Menschen aus so vielen Regionen neu zusammenkamen.

Ende der 1910er Jahre wohnte die Familie Willnecker in der Wilhelmstraße (heute Günterstraße) Nr. 52, rund 500 Meter weiter nördlich als zuvor in der Bahnhofstraße. Diese Adresse wird sowohl bei Anton Willneckers Tod 1919 auch 1920 bei der Hochzeit von Helene Willnecker genannt. Emil Gehrmann wohnte bis dahin in der Schulstraße 12, nur zwei Straßenecken entfernt. In dieser Wohnung in der Schulstraße lebte das junge Ehepaar auch gemeinsam in den ersten Jahren nach der Hochzeit.

Am 14. Juni 1921 wurde den beiden ihr erstes und einziges Kind geboren: die Tochter Herta, die rund zwei Wochen später, am 26. Juni 1921, in St. Peter Hochemmerich katholisch getauft wurde – meine Oma. Warum sie später keine Geschwister bekam, wissen wir nicht, dabei hätte sie doch so gerne ein Geschwisterchen gehabt – und sicherlich hätten sich auch Helene und Emil weitere Kinder gewünscht.

Junge Familie: Emil und Helene Gehrmann mit Tochter Herta
Junge Familie: Emil und Helene Gehrmann mit Tochter Herta

Wenig später ergab sich für die junge Familie die Möglichkeit, in ein eigenes Haus (zur Miete) zu ziehen: Die Gartenstadt Margarethensiedlung in der 1923 aus Hochemmerich und Friemersheim gebildeten Gemeinde Rheinhausen wurde in dieser Zeit in einem dritten Bauabschnitt erweitert. Die 1922/23 von Georg Metzendorf geplanten Doppel- und Mehrfamilienhäuser gruppierten sich in dörflich-kleinstädtischer Struktur um den zentralen, parkähnlichen Berthaplatz. Und dort in der Irmgardstraße 2 fand die junge Familie Gehrmann ihr neues Zuhause. Es war Helenes ausdrücklicher Wunsch gewesen, dort hinzuziehen, auch wenn sich ihr Mann Emil noch ein größeres, »feineres« Haus gewünscht hätte. Die Wohnung erstreckte sich über zwei Etagen und war der rechte äußere Teil eines Vierparteienhauses am Anfang der Irmgardstraße, nur wenige Meter vom Berthaplatz entfernt. Die Aufteilung des Hauses war einfach und zweckmäßig: Von der großen Wohnküche im Erdgeschoss (Emil hatte die ursprünglich zwei Räume später durch Abriss einer Wand zusammengeführt) ging es zwei Stufen abwärts in einen Anbau mit Spülküche und Toilette; ein Stallanbau wurde als Abstellraum genutzt, später installierte Emil hier eine Badewanne, die aus der Spülküche heraus per Eimer mit Wasser befüllt werden musste. Im Obergeschoss befanden sich die beiden Schlafzimmer. Hinter dem Haus gab es einen Garten mit einer weinberankten Laube – der Ort, wo sich ›das Leben abspielte‹. Alles, was man zum täglichen Leben brauchte, war fußläufig erreichbar: der Kruppsche Konsum und das Kruppsche Waschhaus. Und die Friedrich-Alfred-Hütte, wo Emil Gehrmann als Elektriker arbeitete, war auch nur 500 Meter entfernt.

Die Tochter Herta besuchte ab 1927 die Volksschule Rheinhausen und erhielt außerdem Klavierunterricht bei der Lehrerin Hanne Laudert – mehrfach trat sie mit Erfolg bei Konzerten und Wettbewerben auf. Nach dem Schulabschluss machte sie wie die Mutter eine kaufmännische Lehre bei der Kruppschen Konsumanstalt in Rheinhausen.

Helene Gehrmann war in ihrer stillen, aber selbstbewussten Art eine herzensgute Mutter und ihrem manchmal impulsiv-temperamentvollen Emil ein guter Ehemann. Sie kümmerte sich um den Haushalt und nähte viel mit ihrer Singer-Nähmaschine, auch für andere Leute. Ihre Nähkünste anerkennend hieß es scherzhaft: »Bring der Lenchen eine alte Unterhose, und sie macht dir einen neuen Anzug daraus.«

Von Kriegszerstörungen im Zweiten Weltkrieg blieb die Familie weitgehend verschont, auch musste Emil als über 40-Jähriger nicht mehr in den Kriegsdienst, sondern diente 1944/45 als Telefonist bei der Heimatflak. Die Tochter Herta verbrachte neun Monate im Reichsarbeitsdienst in Roisdorf bei Bonn und arbeitete nach dem Krieg kurze Zeit auf einem Bauernhof in Veen bei Alpen, wohnte und arbeitete aber ansonsten die meiste Zeit in Rheinhausen. 1947 lernte sie ihren künftigen Mann, meinen Opa Klemens Frieg, kennen, den sie 1948 standesamtlich und 1949 kirchlich heiratete und mit dem sie nach Essen-Karnap zog.

Enkelin Paula war oft bei ihrer Oma Helene in Rheinhausen zu Besuch
Enkelin Paula war oft bei ihrer Oma Helene in Rheinhausen zu Besuch

Nach wie vor hielt Helene Gehrmann Kontakt in ihre alte Heimat, das Saarland. Regelmäßig besuchte sie ihre Tante Anna Tamble (geb. Simon), die jüngste Schwester ihrer Mutter, in Wehrden (nachdem deren Mann, der Friseur Peter Tamble, 1944 verstorben war, lebte sie dort bei ihrem Sohn). In den Nachkriegsjahren machten Helene und Emil Gehrmann hin und wieder Fahrten mit ihrem neuen schicken Lloyd 300, den Emil sich geleistet und für den er etwas abseits des Wohnhauses eine Garage gemietet hatten. So konnten sie auch zu ihrer Tochter Herta nach Karnap fahren. Und auch Herta war mit ihrer Familie, zu der im Laufe der Zeit drei Kinder zählten, oft in Rheinhausen zu Besuch. Wenige Monate nach der Geburt des dritten Enkels verstarb Helenes Ehemann Emil am 19. Oktober 1958 nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von nur 63 Jahren.

Gerne hätte Herta ihre Mutter danach nach Karnap geholt, aber Helene hing an ihrem Zuhause in der Irmgardstraße 2 in Rheinhausen, wo sie bis zum ihrem Tod wohnen blieb. Ende August 1965 machte sich bei ihr, die in ihrem Leben Ärzte immer gemieden hatte, eine unbehandelte Zuckerkrankheit bemerkbar; die letzten zwei Wochen ihres Lebens verbrachte sie in Karnap und verstarb schließlich nach einer Nacht im Krankenhaus am 2. September 1965 – zwei Monate vor ihrem 70. Geburtstag. Vier Tage später, am 6. September, wurde sie neben ihrem Mann auf dem Friedhof in Essen-Karnap im Familiengrab Frieg (der Familiengrabstätte von Hertas Mann Klemens) beigesetzt.


Ahnenlinie:

Anton Willnecker (04.01.1862 – 11.03.1919) ⚭ Anna Maria Simon (16.01.1869 – 31.10.1944)

               |

Helene Willnecker (05.11.1895 – 02.09.1965) ⚭ Emil Gehrmann (13.07.1895 – 19.10.1958)

               |

Herta Gehrmann (14.06.1921 – 18.04.2010) Klemens Frieg (10.03.1913 – 30.01.1997)

               |

Paula Frieg ( Isenberg)

               |

Dr. Gabriel Isenberg


» Ich freue mich jederzeit über ergänzende Informationen und Materialien. Schreiben Sie mich gerne an!